Tierschutzaktion in Marokko
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Kastrations- und Tierschutzaktion in Marokko (Kariet Arkmane)

Am 02.01.2013 ging es für unsere Tierärztin Katrin Radick und Auszubildende Nadine Kaiser in den sonnigen Süden, nach Marokko.

Gewohnt haben wir in einem kleinen Dorf zwischen Rif-gebirge und Mittelmeer, sehr ländlich, aber auch sehr idyllisch. Unsere Gasteltern haben uns vom Flughafen abgeholt und wir hatten in ihrem kleinen Haus ein hübsches Gästezimmer. los gehts
los gehts Gleich am ersten Tag ging es mit den Kastrationen los.
Zuerst musste ein geeigneter Raum gefunden werden, ein voll ausgestatteter OP war eher Wunschdenken.
So wurde kurzerhand ein Gästezimmer zum provisorischen OP umgeräumt, aus dem Esstisch wurde der OP und der Beistelltisch funktionierte als Ablage.
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los gehts Die erste Katze ließ sich problemlos einfangen, es war eine Katze unserer Gastgeberin. Zum Glück funktionierten in dem Haus unsere europäischen Stecker, sodass wir nicht auf den Luxus einer elektrischen Schermaschine verzichten mußten.
Steriles Besteck und Abdecktücher hatten wir aus Deutschland mitgebracht, sodass es auch gleich an die OP gehen konnte.
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Als äußeres Erkennungsmerkmal, dass die Tiere kastriert sind, wurde unter der Narkose die linke Ohrenspitze abgeschnitten, ein international anerkanntes Zeichen.

Außerdem gab es für alle eine Runde Antiparasitenmittel.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang rund ums Dorf, zum Meer und zu den Steilklippen vor dem Haus.

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Oft schlenderten wir aber auch nur durchs Dorf und genossen die ruhige Gegend, den schönen Ausblick und die Sonne!

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Zwischenzeitlich fingen wir auch die halbwilde zweite Katze unserer Gastgeberin ein. Sie wehrte sich mit allem was sie hatte, aber letztendlich haben wir sie doch gekriegt.

Zum Glück hatten wir daran gedacht, die guten Lederhandschuhe mitzunehmen. Leider hat Nadine ein paar Bisse ins Bein abbekommen, sie verheilen aber komplikationslos.
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Ein Wäschekorb wurde bei diesem scheuen Exemplar kurzerhand zur Aufwachbox umfunktioniert.

Auf unseren Streifzügen trafen wir nicht nur Katzen, auch ein exotisches Exemplar war dabei und hat uns einen gehörigen Schreck eingejagt.

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Desweiteren versorgten wir nicht nur die Katzen sondern auch diverse Hunde im Dorf mit Antiparasitenmitteln.

Das Essen war typisch marokkanisch, von Hammeleintopf bis zu frischem Fisch war alles dabei. Fladenbrot frisch aus dem Lehmofen schmeckt mit am Besten und in Marokko ist es eigentlich das ganze Jahr über Zeit für frisches Obst und Gemüse direkt vom Feld bzw. Baum.

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Das gab es teilweise dann auch direkt an der Straße für wenig Geld zu kaufen und hat richtig lecker geschmeckt. Unserer Meinung nach der beste Nachtisch der Welt! Übrigens auch als Zwischenmahlzeit geeignet...

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Unser Fazit:

Marokko ist immer eine Reise wert, das Land ist herrlich und die Leute sehr nett und gastfreundlich, auch wenn man sich nicht oder nur mithilfe einer Dolmetscherin verständigen kann.

Die Gegend um Nador ist touristisch noch nicht erschlossen, aber da liegt auch der große Vorteil dieser Region.

Tierschutz ist wichtig und dieser „Urlaub” hat uns gezeigt, wie man beides gut verbinden kann.

Immer wieder gern. Vielleicht das nächste Mal ein anderes sonniges Land? In unseren Reisepässen sind noch Seiten frei.

Für mehr Bilder besuchen Sie doch unsere Facebook-Seite.

 

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