Besichtigung des Kleintierkrematoriums im Rosengarten
los gehts

Oft werden wir gefragt, was mit euthanasierten oder verstorbenen Tieren in unserer Praxis passiert.

Wir haben uns konsequent gegen die Tierkörperbeseitigung gestellt und uns für die Kremierung (Einäscherung) entschieden.
Anbieter für Tierkremierungen gibt es mittlerweile viele.

Da Flyer viel versprechen können und Papier bekannter Weise geduldig ist, haben wir uns sehr über die Einladung des Tierkrematoriums im Rosengarten gefreut, ein Wochenende in Badbergen zu verbringen und uns vor Ort von der Arbeitsweise zu überzeugen.

Am Samstagmorgen ging es für die Auszubildende Nadine Kaiser, die Tierärztinnen Katrin Radick und Tatjana Jung sowie für die Familie von Frau Jung ins 400km entfernte Artland.
Wir wurden von Arndt Nietfeld, Regionalleitung Süddeutschland und dem stellvertretenden Geschäftsführer Oliver Roelker am Krematorium begrüßt und durften uns bei Getränken und Brötchen erst einmal kennenlernen. Emanuel Holle, der Leiter der Marketingabteilung, stieß noch dazu.

Bei strahlendem Sonnenschein besichtigten wir zuerst den Rosengarten, nachdem das Krematorium sich benannt hat.
Unter den wachsamen Augen von Hauskater Jürgen schlenderten wir über die unterschiedlichen Wege zwischen blühenden Rosen zum Streubeet und zur Pyramide.
rosengarten
rosengarten Dieser Garten steht jedem offen, der einen Ort der Stille sucht und seinem dort bestatteten Tier nahe sein möchte. Pünktlich zum Ende des Gartenrundgangs öffnete der Himmel seine Schleusen und wir flüchteten uns ins Herzstück, das eigentliche Krematorium.
Hier fingen wir am Empfangsbereich an und sahen dann die Beratungszimmer mit einer großen Auswahl an Urnen und Schmuckmöglichkeiten. Von der "Standardurne" bis
hin zur individuell angefertigten Glasperle ist alles möglich.
los gehts
los gehts Durch den Gang der Stille wurden wir zu den Aufbahrungszimmern geführt. Hier besteht für die Tierbesitzer die Möglichkeit, sich ein letztes Mal in würdevollem Rahmen von seinem Tier zu verabschieden. Wer gerne möchte, darf dann durch ein Fenster zusehen, wie der Körper in den Verbrennungsofen geschoben wird.
Hier endet der "öffentliche" Bereich, wir durften aber auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Bei Einlieferung wird jedes Tier gewogen und bekommt eine individuelle Nummer.

Mit der Nummer kann mittels EDV genau verfolgt werden, in welchem Stadium sich der Körper gerade befindet (wird er gerade kremiert oder ist die Asche bereits verpackt oder sogar schon im Garten verstreut).
Ist das Tier verbrannt, werden die Überreste erneut gewogen und verplombt, im sicherzustellen, dass die Familie auch die Asche ihres Tieres zurückbekommt.
Wer nun denkt, dass die Verbrennung im irgendeiner Form riecht oder Abgase produziert, täuscht sich. Die abgesaugte Luft wird durch eine riesige Filteranlage gereinigt und erst dann in die Atmosphäre gepustet.
Selbst die produzierte Wärme wird genutzt, um u.a. das Gebäude und den Gutshof zu beheizen.

Nach Ende der Führung hat es auch wieder aufgehört zu regnen und wir konnten uns nun dem nächsten Programmpunkt zuwenden, Swin Golf und gemütlichem Erfahrungsaustausch beim Grillen.

Am nächsten Morgen folgte nach einem gemütlichen Frühstück der letzte Programmpunkt, der Vortrag von Herrn Holle, zum Thema "psychologische Aspekte und Kommunikation mit Trauernden". Interessant zu sehen war, dass die Trauerphasen bei Verlust eines Menschen parallel dazu genauso beim Verlust eines Tieres anwendbar sind.
Auch dies betont den hohen Stellenwert des Haustieres als Familienmitglied.
Nach einem letzten Plausch ging es für das komplette Team am Sonntagmittag wieder auf die Heimreise.

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Fazit: Die Entscheidung für das Kleintierkrematorium "Im Rosengarten" ist definitiv die richtige.
Alle Schritte der Kremierung wurden uns gezeigt und wir konnten uns von dem würdevollen Umgang mit den Tieren überzeugen.
Nicht umsonst ist das Unternehmen das einzige zertifizierte Krematorium Deutschlands (ISO 9001:2008, Qualitätsmanagement).

Hier noch einige Impressionen des Geländes:

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Die Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung vom "Kleintierkrematorium Im Rosengarten" zur Verfügung gestellt.

 

 

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