Was sind Zecken

Zecken gehören zu der Ordnung der Milben, werden zu der Überordnung Parasitifomes zugeordnet und gehören zur Klasse der Spinnentiere. Weltweit zählt man knapp 900 verschiedene Arten. In Europa ist der gemeine Holzbock (Ixodes Ricinus) mit am häufigsten vertreten.

Wo ist mit Zecken zu rechnen?

Meist findet man sie in Gestrüpp, Gräsern und Farn. Das heißt z.B. an Waldrändern oder in Lichtungen, aber auch in der Stadt, wo es Gebüsche gibt, muss man mit Ihnen rechnen.
Sie befinden sich selten höher als 1,5 Meter über dem Erdboden. In der Regel fallen Zecken nicht von Bäumen, so dass bodennah aufhaltende Wirbeltiere eher zu ihren Opfern zählen. Vor allem Katze und Hunde.

Verhalten der Zecke am Wirt

Ist die Zecker erst auf den Wirt gelangt sucht sie sich ein geeignetes Hautareal um dort die Haut mit ihrer Kieferklaue (Cheliceren) anzuritzen. Dann führt sie ihren Stechapparat (Hypostom) in die Wunde ein, um Blut und Lymphe aufzulecken. Die Zecke verfügt über Widerhaken mit denen sie sich in der Haut des Wirtes festhält. Nachdem sie vollgesaugt ist, löst sie sich vom Wirt und zieht sich zurück. Eine Zecke legt hunderte von Eiern, aus denen wieder Zeckenlarven schlüpfen.

Welche Gefahren entstehen?

Es kann zu Entzündungen der „Bissstelle“ kommen. Weitere Krankheiten wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Anaplasmose und Babesiose sind möglich.

Was kann der Tierhalter tun?

An erste Stelle steht natürlich die Prophylaxe!
Vorbeugende Maßnahmen sind relativ einfach und stehen in keinem Verhältnis zu einer Behandlung nach Ausbruch einer Erkrankung.

Suchen Sie regelmäßig des Fell Ihres Tieren nach Zecken ab. Entfernen Sie Zecken schnellstmöglich mit einer Zeckenzange.

Tragen Sie in den Frühling/Sommermonaten alle 3-4 Wochen ein Zeckenschutzpräparat auf!

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in unserer Praxis gerne mit Rat und Tat zur Seite!

 

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